Die späte Gutwetterzeit ist zu Ende gekommen und stürmischer Wind hat die Platanen im Hof des Gemeindebaues ratzeputz ihres noch vorhandendenen Grüns entledigt. Dazu ist es empfindlich kälter geworden. Aber das liegt in der Natur der Dinge und ist jedesmal so, wenn das Jahr sich seinem Ende zuneigt. Also durchaus kein Grund darüber ein Wort zu verlieren und es käme mir auch gar nicht in den Sinn darüber zu schreiben.
Aber wenn du krank bist und nicht ganz auf der Höhe so wie einst im Mai, dann ist manches anders. Wenn ich in die Kälte hinausgehe hab ich Schwierigkeiten mit dem Atmen und es kommt des öfteren vor, dass ich nach einer Häuserzeile stehenbleben muss um meine Atemfrequenz ein wenig zu beruhigen. So auch heute wieder und dazu musste ich vormittags meinen Einkauf erledigen. Als ich mit dem vollgepakten Wägelchen an ein paar Stufen gekommen war mühte ich mich den Wagen nach oben zu ziehen und atmete schwer dabei. Ein zufällig vorbeikommender Mann griff zu, sagte „Kommens“. Und war weg. Er hat sich nicht einmal umgedreht. Danke! lieber Freund, Unbekannter!
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