Traum und Tag

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Unwillig rücke ich mit geschlossenen Augen an die Wand. Ich spüre wie Du die Decke angehoben hast und zu mir hereinschlüpfst. Dein Kopf kuschelt sich in meine Armbeuge. Ich murre ein wenig, denn ich bin noch nicht ganz ausgeschlafen. Der Krimi hat gestern bis nach Mitternacht gedauert und als ich zu Bett ging, hast Du schon lang und selig geschlafen. Trozdem ist es wunderschön Deinen Körper zu umarmen. Ich versuch ein Auge zu öffnen. Draussen ist es noch winterdunkel. Brrrr, und sicher kalt. Wie schön ist es dagegen Deine Wärme zu spüren. Ich mach das Auge wieder zu, meine Hand streichelt über Deine Wange, zeichnet den Bogen Deiner Augenbrauen nach. Du reckelst Dich wohlig in meiner Umarmung. Wie schön ist es neben Dir zu erwachen, Geliebte. Die Minuten zwischen Traum und Tag– ich möchte sie nicht missen. Sehnsuchtsvoll strecke ich meine Hände aus, um den Augenblick festzuhalten und doch — er entflieht. „Soo, jetzt mach ich Frühstück!“ und Du bist weg. Sse la wie, wie der Franzose sagt. Hart ist das Leben!

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