Lange hab ich mir überlegt ob ich überhaupt darüber schreiben soll. Zu sehr können meine Worte falsch verstanden werden, zu sehr besteht die Gefahr der Polarisation in gegenteilige Meinungen. Es war eine Wiederholung einer Sendung im 3sat spät nachts- nein besser frühmorgens. Das Nachtstudio des zdf fragte: Wie gefährlich ist Gott? Fünf kluge Männer diskutierten da zum Teil sehr kontrovers über den Fundamentalismus der monotheistischen Religionen im Zusammenhang mit nine-eleven und rligiös motivierter Gewalt.
Es ist unmöglich die vielen Aspekte die dabei aufgezeigt wurden zu schildern. Zu komplex ist das Thema- eben Gott und die Welt. Aber zwei bemerkenswerte Aussagen möchte ich doch hier anführen und sie zum überlegen in den Raum stellen. Denn wer sieht dennum diese Zeit schon in die Röhre.
>Die Religion kann man betrachten als eine einzige Geschichte des Wahnsinns<
>Es muss möglich sein, auch ausserhalb religiöser Bindungen zu wissen was richtig ist und was falsch<
Ich kann diese Worte nur deutlich unterstreichen und sehe in diesen Äusserungen, die mentale Evolution der modernen Menschen. So gesehen wird jeder Fundamentalismus absurd.
Das letzte Wort hatte der Moderator der Sendung: Er zitierte den Sprecher der Gewltlosigkeit-Gandhi:
>Wenn Auge um Auge, dann ist die ganze Welt blind<
Den Bushs und Rumsfelds, den Taliban, den israelischen Hardlinern, aber auch dem iranischen Präsidenten und den palästinensischen Selbstmordattentätern ins Stammbuch geschrieben.
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