Noch immer

….treffen bei mir Ankündigungn von Alpinveranstaltungen und Broschüren von Ausrüstungsfirmen ein. Leider kann ich nicht mehr viel damit anfangen. Trotzdem lese ich sie , soweit sie für mich noch interessant sind, durch. Daunenjacke, Handschuh und Goretexhose …wird überflogen. Aber da – ein neuartiges Verschüttetensuchgerät das eine genaue Punktortung ermöglicht. Neue Technologien machen sowas möglich und es ist nur zu hoffen, dass die meisten Hilfsdienste sich solche Geräte leisten können, denn billig sind sie ja grade nicht. Es bleibt zu hoffen , dass der Wettbewerb zu blligeren Geräten führt. Wenn es auch zutrifft, dass die Bergrettung vor allem leichtsinnige Tiefschneefahrer, die gesperrte Lawinenhänge befahren, suchen muss, ist das nicht immer so. Auch erfahrene Skitourengeher können in eine solche Situation kommen, denn Lawinen sind etwas teuflisches, sie kommen auch dort, wo sie wirklich niemand erwartet. Und wer einmal in einem Schneebrett abgerutscht ist, der kann ermessen wie man sich dabei fühlt. Nicht gut

Kommentare

2 Kommentare zu „Noch immer“

  1. Avatar von Moles

    Wo mir doch wieder die gute alte Geschichte vom Rucksack-Touristen mit Birkenstock-Schlapfen einfällt. Dieser wollte nämlich auf den Dachstein, angetan mit besagtem, fußfreundlichen, aber weniger bergtauglichen Schuhwerk, ein mutiges Unterfangen. Nun mutig… dahingestellt, eher dumm könnte man sagen. Und der dumme Einheimische Ramsauer, der ihn noch gewarnt hat, sowas aber auch! Die Österreicher, ein unfreundliches Volk, da haben sie schon recht zu Hause in Deutschland. Das besagter, unfreundlicher Ramsauer, dann gemeinsam mit seinen Bergrettungskollegen ausrücken musste (im dichten Schneegestöber und Sturm) um den verunglückten Birenstock-Rucksack-Touristen zu retten… Schicksal. Warum halten die Österreicher ihre Berge auch nicht ordentlich sauber, fragt man sich da?

    Immer wieder höre ich solche Geschichten, von Lenas Vater und Familie und auch von meinen Anverwandten aus Kärnten. Immer wieder muß ich den Kopf schütteln. Das soll natürlich keine Verallgemeinerung sein, der besagte Deutsche, hätte genausogut ein Wiener sein können ;).

  2. Avatar von Walter Holzer

    Da sind wir vollkommen einer Meinung. Leider werden die Schlapfenhatscher nicht weniger werden- eher mehr. Denn eine unverantwortliche Kick-fun-spass Philosophie lässt sie alle noch so gut gemeinten Warnungen in den Wind schlagen, weil >wir können eh alles< Und so werden sie Jahr um Jahr in unser schönes Alpenparadies kommen aus aller Herren Länder und uns helfen die Bergunfallstatistik aufzufetten. Du hast schon recht: Sollen sie doch aufpassen die Österreicher! Zu meiner Schande muss ich gestehen: Ich war zweimal mit Schlapfen unterwegs. Beide male bei schönem Wetter und in geringer Höhe. Das eine Mal auf einem schönen Hüttenzustiegsweg, nämlich von Ober-Tilliach hinauf zur Porzehütte. Ich liess die Bergschuhe am Rucksack und stieg abends hinauf zur Hütte ein schöner breiter Zugangsweg un am den nächsten Tagen wollte ich über den Karnischen Höhenweg hinüber zur Sillianer Hütte gehen. Mit Bergschuhen natürlich. Das war vollkommen problemlos und ich hatte nicht die geringsten Skrupel dabei. Das zweite mal...aber das erfordert eine längere Geschichte. Vielleicht schreib ich sie einmal. Jedenfalls danke für den Kommentar.

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